Aktuelle Termine unter www.brodowy.com
 

Gesellschaft mit beschränkter Haltung
Das aktuelle Programm von Matthias Brodowy

Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen? Zu allem hat der vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon wahr sein. Mit einem „Gefällt mir“ auf der Maus und der Verbal-Keule im Gepäck formt er locker flockig aus dem kategorischen Imperativ einen obligatorischen Konjunktiv. Alles geht, nichts muss. Daumen hoch, Daumen runter. Und schnell noch ein Selfie im Circus Maximus der kurzen Launen.
Willkommen in der Gesellschaft mit beschränkter Haltung!
Matthias Brodowy wurde von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“, später dann mit dem „Prix Pantheon“ und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Mit seinem neunten Programm bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Zugleich frönt der selbsternannte Vertreter für gehobenen Blödsinn (chief director for a high level bullshit) jedoch stets auch der literarisch verschnürten Albernheit und dem anarchischen Nonsens.

Regie: Rolf Claussen


Kopfsalat - Chaos Kabarett

In seinem achten Programm offenbart Matthias Brodowy sein wahres Gesicht:
Er ist ein hoffnungsvoller Chaot!
In seinem Kopf tobt, seit er denken kann, das Chaos. Aber da der Kelch mit Ritalin zum Glück an ihm vorbei gegangen ist, dürfen seine Synapsen weiter Salsa tanzen. Wenn man Nietzsche Glauben schenken darf, dann bringt das Chaos im Kopf sogar tanzende Sterne hervor. Ideale Grundvoraussetzung für Bühnenhyperaktive.
Und drücken wir den Reset-Knopf und gehen zurück auf Null, dann stellen wir fest: Am Anfang war sowieso nur Chaos, das Tohuwabohu, die Ursuppe, aus der wir alle herausgefischt wurden und die wir nun gemeinsam auslöffeln müssen.
Brodowys achtes Kabarettprogramm ist wie immer massiv musikalisch, mit grotesken Gedankengängen garniert, partiell poetisch, prinzipiell politisch und absolut aktuell.
Ein Abend, aus dem man einiges mitnehmen kann, quasi Tohuwabohu to go!


In Begleitung
Ein Kabarettkonzert
Bass: Carsten Hormes
Cajon/Gitarre: Wolfgang Stute


Was für ein Glück, dass  Matthias Brodowy auf diese beiden alten Knacker stieß. Da wäre zum einen Mr. McHormes; ein schottischer Schafhirte aus Glenfinnan, der nach Ostwestfalen-Lippe auswanderte und nunmehr in diesem Trio den Bass zupft und streicht. Seine Freizeit verbringt er damit, das berühmte Viadukt von Altenbeken zu pflegen, indem er es einmal am Tag für eine Stunde mit seinen Highlanderhänden stützt. Zum anderen ist da Wolfgang Stute; aufgrund seiner spanischen Ahnen auch „Camino de Lobo Yegua“ genannt, den Brodowy kennenlernte, als er ihn beim Einparken auf einem Discounter-Parkplatz anfuhr. Zu den nicht nachvollziehbaren Eigenschaften Stutes gehört es, gerne mal in Parkbuchten auf seiner Cajon sitzend Flamencogitarre zu spielen. Zu dritt sind sie ein einzigartiges Gespann, das dem Publikum feurige Rhythmen, sanfte Balladen und ohrwurmige Chansons in die Gehörgänge zwirbelt. Brodowys Texte bewegen sich stets literarisch dicht am Sein. Der Abwechslung halber aber manchmal auch nicht. Das Ganze wird angereichert durch seine kolumnistischen Kommentare zum schwindenden Puls der Zeit und fingerspitzfindigen Feinsinnigkeiten über die Finessen des Lebens, die er von sich gibt, wenn er nicht gerade strategisch-melodisch über die Tasten surft und soulig das Gesangsmikro umflirtet. Und Brodowy-Fans dürfen sich auf seine Klassiker freuen, quasi sein Bestes der 80er, 90er und das Allerbeste von heute.
„Matthias Brodowy – In Begleitung“ wurde mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2013 ausgezeichnet.


Bis es euch gefällt... - Höhepunkte aus acht Programmen

Seit dem Jahre 89 des letzten Jahrhunderts steht er auf der Bühne. Erst im Ensemble und seit fast einem Jahrzehnt als Solist; in dieser Zeit hat er sechs Soloprogramme geschrieben und auf die Bühne gebracht. Die Quintessenz daraus zeigt er nun in einem Best Of - Programm, natürlich nicht, ohne dabei den Blick auf die aktuellen Geschehnisse auszuklammern.
Matthias Brodowy, von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ ausgezeichnet, führt den Zuschauer zurück in die wunderbare Zeit der 70er Jahre, die Zeit, in der er im Blockflötenensemble im Advent ganze Seniorenheime tyrannisierte; er demonstriert eindrücklich, wie Deutschland heute den Grand Prix in Sachen Chanson gewinnen könnte und erklärt als beamteter Bauchwegtrainer, warum wir uns Übergewicht angesichts der Wirtschaftskrise nicht mehr leisten können. Außerdem klärt er darüber auf, warum er es als ehemaliger Theologiestudent vorgezogen hat, Kabarettist statt Papst zu werden.
Eine temporeiche One-man-show, ein Parforceritt mit lauten und leisen Tönen, Kabarett und Comedy in einem Boot und jede Menge Musik.



 

 
V I T A

Geboren an einem Julitag des Jahres 72 des vergangenen Jahrhunderts im vergangenen Jahrtausend in der Stadt Heinrichs des Löwen. Über Wolfsburg und Hildesheim schließlich Mitte der 70er in Hannover sesshaft geworden; Brodowy ist also quasi ein Hannoveraner mit Migrationshintergrund. Dort Schule besucht, Messdiener und Organist gewesen, Zivildienst abgeleistet und schließlich auch an der Leine studiert.

Matthias Brodowy steht seit 1989 auf der Kabarettbühne, zunächst in einem Schüler-, bzw. Studentenensemble, seit nunmehr 20 Jahren tourt er als Solist quer durch Deutschland. Für das erste seiner bislang neun Soloprogramme wurde er von Hanns Dieter Hüsch mit dem niederrheinischen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ ausgezeichnet. Es folgten insgesamt 15 weitere Kabarettpreise, darunter im Jahr 2000 der „Prix Pantheon“ und 2013 der „Deutsche Kleinkunstpreis“ in der Sparte Chanson. Denn Brodowy ist nicht nur Wortakrobat, sondern mit Leib und Seele auch Musiker. Als ausgebildeter Organist fühlt er sich überall dort zuhause, wo er Tasten vorfindet.

Seit September 2016 ist Brodowy mit seinem neunten Soloprogramm „Gesellschaft mit beschränkter Haltung“ unterwegs sowie mit seinem „Kabarettkonzert in Begleitung“ mit Band.

Außerdem ist er zu sehen in zwei Kabarett/Theaterstücken zusammen mit dem Puppenspieler Detlef Wutschik, in Norddeutschland besser bekannt als „Werner Momsen“.

Er hat inzwischen acht CDs veröffentlicht, die aktuelle (Gesellschaft mit beschränkter Haltung) ist in Arbeit. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Brodowy regelmäßig für das Radio, so moderiert er u.a. für den WDR das „Kabarettfest“ aus Paderborn. Auch in der Welt der Varietés ist er zuhause, arbeitet für Roncalli, GOP-Varieté Theater in verschiedenen Städten und führt als Conférencier durch die Abende im legendären Hansa Theater in Hamburg.

Und in Franken fühlt sich der Hannoveraner auch wohl: 2012 bis 2016 moderiert die „Songs an einem Sommerabend“ auf dem Banzer Hügel durch das Programm führen.

BRODOWY PRIVAT

Privates soll eigentlich privat bleiben, deshalb das Wichtigste in kürze: Ich bin verheiratet, habe einen Sohn und eine Tochter.
Noch mehr?
Ich lese gerne, ich musiziere gerne, ich esse gerne! Damit ist das wichtigste gesagt. Ich sammle keine Briefmarken, habe überhaupt kein Händchen für Computer und andere technische Geräte und bin kein großer Sportler. Genau genommen gar keiner. Dafür bin ich ein Spieler: Doppelkopf, Skat und Gesellschaftsspiele, aber nur in netter Runde und vor allem nie am Rechner.
Im Urlaub fahren wir gerne an die Nordsee – Föhr, Amrum, Helgoland. Auf Helgoland haben wir auch 2004 in einer „Hummerbude“ standesamtlich geheiratet. Ich war noch niemals in New York, habe aber auch nicht die Absicht, dorthin zu müssen. Meine Lieblingsstadt ist Rom, wer mich kennt, den wundert es nicht. Italienisch ist auch unser bevorzugtes Essen, aber ebenso die gute schlesische Hausmannskost meiner Großeltern, z.B. Stampfkartoffeln mit Buttermilch – im Sommer eine Wonne! Überhaupt Kartoffeln. Wäre es nicht so sinnlos, könnt` ich mich in Kartoffeln reinsetzen.
Naja, und dann gibt’s noch viel mehr zu erzählen. Aber das verbrate ich vielleicht mal irgendwann in einem meiner nächsten Programme...“

    Brodowy

Brodowy
 
 
Brodowy
 
 
Brodowy
 
 
Brodowy


     
Große Bergstraße 264
22767 Hamburg
tel.: 040 - 430 51 92
fax: 040 - 430 52 92